Mel Bonisaus Impressionismus + Romantik

Mel Bonis painting by Charles-Auguste Corbineau (1835-1901), French artist / Public domain
Mélanie Hélène Bonis (* 21. Januar 1858 in Paris; † 18. März 1937 in Sarcelles) war eine französische Komponistin. Ihre Werke wurden zumeist unter dem Pseudonym Mel Bonis publiziert.

Leben

Mélanie Bonis wurde in einer kleinbürgerlichen Pariser Familie geboren, die ihr musikalisches Talent kaum förderte und ihr nur widerwillig ein Studium am Pariser Conservatoire erlaubte, das durch Vermittlung von César Franck zustande kam. Von 1876 bis 1881 studierte sie dort erfolgreich (wie mehrere Preise belegen), unter anderem bei Ernest Guiraud. Zu den Studienkollegen gehörten Gabriel Pierné und Claude Debussy. Um eine Heirat mit dem Studienkollegen Amédée Hettich (1856–1937) zu verhindern, nahmen ihre Eltern sie jedoch vor dem regulären Studienende vom Konservatorium.

1883 wurde sie von den Eltern in eine Ehe mit dem zweifach verwitweten und 22 Jahre älteren Industriellen Albert Domange gedrängt, der fünf Kinder mit in die Ehe brachte und in Sarcelles lebte. Bis 1898 brachte Mélanie Bonis in der Ehe drei weitere Kinder zur Welt. Ein 1899 geborenes viertes Kind, das versteckt aufwachsen musste (was Bonis schwer belastete), stammte aus der wiederaufgelebten Beziehung zu Hettich, der im Pariser Musikleben mittlerweile eine wichtige Rolle spielte.

Die familiären Verpflichtungen erlaubten es Bonis erst ab etwa 1900, sich verstärkt der Komposition zuzuwenden (nicht zuletzt aufgrund des Zuspruchs von Hettich), und etwa bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges entstanden die wichtigsten Werke. In dieser Zeit erhielt sie mehrere Kompositionspreise. Sie wurde Mitglied der Société des Compositeurs und arbeitete als deren Sekretärin. Die letzten 15 Jahre ihres Lebens waren jedoch von zunehmender künstlerischer Isolation und Krankheit geprägt, wenngleich sie weiter komponierte.
Quelle Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A9lanie_Bonis

Diskografie





Noten

Kammermusik Noten

Flötenmusik von Komponistinnen



Orchestermusik Noten

Suite orientale op. 48/2 für Orchester

Ophélie op. 165/2 für Orchester

21 Kompositionen für Orgel

Le Chat sur le toit ou les amours du chat für Tenor und Orchester op. 93