Johanna Senfteraus neue Musik

Johanna Senfter (* 27. November 1879 in Oppenheim; † 11. August 1961 ebenda) war eine deutsche Komponistin.

Aus dem Leben

Schülerin von Max Reger

Von März 1908 bis 1910 war sie Schülerin von Max Reger (ab Oktober 1908 in Regers Kompositionsklasse am Königlichen Leipziger Konservatorium), der sie in ihrer stilistischen Eigenständigkeit bestärkte, ihre ausgezeichnete musikalische Begabung hervorhob und sie als seine beste Schülerin bezeichnete. Ihr Studium am Konservatorium schloss sie im Juli 1909 mit Auszeichnung ab.

1910 erhielt sie den Arthur Nikisch-Preis für die beste studentische Komposition des Vorjahres.

Bis zum Tode Regers im Jahr 1916 blieben die Familien Reger und Senfter einander herzlich verbunden.

Intensive Schaffensperiode

Nach dem Tode Regers 1916 begann für Johanna Senfter eine Phase höchster Schaffenskraft mit zahlreichen Kompositionen und Konzertauftritten. 1921 gründete sie den Musikverein Oppenheim und veranstaltete eine eigene Konzertreihe, innerhalb derer sie auch eigene Werke aufführte. 1923 gründete sie den Oppenheimer Bachverein und führte regelmäßig Bachsche Kantaten auf.

Sie komponierte mehr als 134 Werke aller Gattungen mit Ausnahme der Oper (manche nennen 180, darunter 9 Sinfonien, 26 Orchesterwerke mit Gesangs- und Instrumentalsoli, Kammermusik in verschiedener Besetzung, Orgelwerke, Chöre und Lieder) und gab zahlreiche Konzerte für Klavier, Cello, Violine und Viola.

Sie komponierte bis ins hohe Alter und prägte das Musikleben ihres Heimatortes Oppenheim, wo sie bis zu ihrem Tod im Jahre 1961 lebte.
Quelle Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Johanna_Senfter

Diskografie