Anna Bon di Veneziaaus Wiener Klassik

Anna_Bon_di_Venezia,_op._I,_title_page: Motmelderivative work: Hic et nunc / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)
Anna Bon di Venezia (* 10. August 1738 in Bologna, Italien; † unsicher: nach 1767) war eine italienische Komponistin, Sängerin und Cembalistin.

Leben

Sie gab 1756 ihr Debüt als Komponistin mit dem Druck ihrer Flöten-Sonaten opus I, gewidmet Markgraf Friedrich von Brandenburg-Culmbach-Bayreuth. Auf der Titelseite ist ihr Ehrentitel „Virtuosa di Musica di Camera“ (Kammervirtuosin) präsentiert. In Bayreuth komponierte sie weitere Sonaten und Trios für Cembalo bzw. Flöten mit Basso continuo, die zwischen 1756 und 1759 ebenso im Nürnberger Verlag Balthasar Schmidts veröffentlicht wurden. Diese Werke haben heute international Anerkennung gefunden. Neben einer geistlichen Arie werden ihr handschriftlich erhaltene Vokalkompositionen zugeschrieben, deren Urheberschaft noch nicht bestätigt ist.

Den frühesten (datierten) Nachweis Anna Bons als Opernsängerin dürfte eine musikalische Handschrift in Leipzig enthalten. Es handelt sich um Domenico Fischiettis Oper La ritornata di Londra (Text: Carlo Goldoni). Die ersten ausdrücklichen Zeugnisse als Mitwirkende der elterlichen Operntruppe (1759/1760) nennen Operntitel von Johann Adolf Hasse und Christoph Willibald Gluck. Anna Bon blieb bis 1765 in das künstlerische Umfeld ihrer Eltern eingebunden, seit Juli 1762 am Hof des Fürsten Nikolaus I. Joseph Esterházy de Galantha im Ensemble Joseph Haydns. Die letzte Aktennotiz über sie an diesem Hof stammt vom 15. April 1765. Danach verliert sich ihre Spur.
Quelle Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Bon_di_Venezia

Diskografie




Noten

Kammermusik Noten

Flötenmusik von Komponistinnen