Germaine Tailleferreaus neue Musik

Tailleferre Harcourt 1937 by Studio Harcourt / Public domain

Germaine Tailleferre (* 19. April 1892 in Saint-Maur-des-Fossés, Val-de-Marne; † 7. November 1983 in Paris; eigentlicher Name Germaine Taillefesse) war eine französische Komponistin und als einzige Frau Mitglied der Komponistengruppe Groupe des Six.

Leben

Germaine Tailleferre wurde in der Nähe von Paris als Germaine Taillefesse geboren und änderte ihren Namen als junge Frau aus Trotz gegen ihren Vater, der sich weigerte, ihre musikalische Ausbildung zu unterstützen. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie durch ihre Mutter und komponierte bereits einige kurze Stücke, bevor sie 1904 an das Konservatorium nach Paris wechselte. Dort machte sie bald die Bekanntschaft von Darius Milhaud, Georges Auric und Arthur Honegger.

Am Pariser Konservatorium gewann sie mehrere erste Preise in verschiedenen Disziplinen. Tailleferre war als einzige Frau Mitbegründerin und Mitglied der Groupe des Six, die das französische Musikleben um 1920 beeinflusste. Tailleferre war mit Maurice Ravel befreundet, bei dem sie auch Instrumentation studierte und der sie zur Teilnahme am Wettbewerb „Prix de Rome“ ermunterte. 1925 zog sie mit ihrem Ehemann, einem amerikanischen Karikaturisten, nach New York, kehrte jedoch 1927 nach Frankreich zurück. Als der Zweite Weltkrieg ausbrach, verließ sie Frankreich erneut und gelangte über Spanien und Portugal in die USA. Dort lebte und wirkte sie in Philadelphia, Pennsylvania. Nach dem Krieg kehrte sie nach Frankreich zurück.

Tailleferre schuf Werke nahezu aller musikalischen Gattungen, mehrere Opern, Ballettmusiken, Konzerte, Klavier- und Kammermusik (darunter ein Streichquartett, 1917/19), daneben auch Musik für Film und Fernsehen. Ein großer Teil ihrer Werke wurde erst nach ihrem Tod veröffentlicht. Stilistisch wird ihre Musik dem Pariser Neoklassizismus zugerechnet. Neuen musikalischen Techniken gegenüber erwies sie sich als aufgeschlossen. Durch ein von der Frauenbewegung ausgehendes Interesse an der Musik von Komponistinnen findet Tailleferre in letzter Zeit verstärkt Beachtung.

Quelle Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Germaine_Tailleferre

Germaine Tailleferre (* 19 April 1892 in Saint-Maur-des-Fossés, Val-de-Marne; † 7 November 1983 in Paris; real name Germaine Taillefesse) was a French composer and the only woman member of the composers’ group Groupe des Six.

Life

Germaine Tailleferre was born Germaine Taillefesse near Paris and changed her name as a young woman in defiance of her father, who refused to support her musical education. She received her first piano lessons from her mother and already composed a few short pieces before moving to the conservatoire in Paris in 1904. There she soon made the acquaintance of Darius Milhaud, Georges Auric and Arthur Honegger.

At the Paris Conservatoire she won several first prizes in various disciplines. Tailleferre was the only woman co-founder and member of the Groupe des Six, which influenced French musical life around 1920. Tailleferre was friends with Maurice Ravel, with whom she also studied instrumentation and who encouraged her to enter the Prix de Rome competition. In 1925 she moved to New York with her husband, an American cartoonist, but returned to France in 1927. When the Second World War broke out, she left France again and arrived in the USA via Spain and Portugal. There she lived and worked in Philadelphia, Pennsylvania. After the war, she returned to France.

Tailleferre created works of almost all musical genres, several operas, ballet music, concertos, piano and chamber music (including a string quartet, 1917/19), as well as music for film and television. A large part of her works was published only after her death. Stylistically, her music is classified as Parisian neoclassicism. She was open to new musical techniques. Due to an interest in the music of female composers that originated in the women’s movement, Tailleferre has recently received increased attention.

Source Wiki: https://en.wikipedia.org/wiki/Germaine_Tailleferre

Diskografie





Noten

Kammermusik Noten

Flötenmusik von Komponistinnen